Stammesführer Pascal Gülich

Pascal

Zu meiner Person

Ich bin Pascal Gülich, der aktuelle Stammesführer (StaFü) des Stammes Martin Luther King (MaLuKi) der Christlichen Pfadfinderschaft Deuschlands e.V. (CPD) aus Wunstorf. Übrigens Pfadfinder lieben Abkürzungen ;-). Ich wurde 1998 geboren und wohnte seitdem auch in Wunstorf und bin hier zur Schule gegangen.

Jetzt wohne ich in Göttingen und studiere dort Biologische Diversität und Ökologie.

Meine „Pfadi-Karriere“ und was es bedeutet Stammesführer zu sein

Im Jahr 2007 bin ich zu den Pfadfindern gekommen und konnte von nun an als 9-Jähriger meinen Vorlieben für Aktivitäten in Schlamm und Natur aber auch der Faszination eines Lagerfeuers nachkommen. In der Meute waren neben mir noch viele Mädchen und Jungen in meinem Alter, sodass sich schnell Freundschaften entwickelten, die z.T. bis heute andauern und die Stammesführung unterstützend vereinfachen und auch zu einer spaßigen Aufgabe machen.

Jedoch bedeutet dieses Amt sehr viel Verantwortung und vor allem offene Ohren für die Stammesmitglieder. Vor ein paar Jahren hätte ich mir diese Aufgabe für mich niemals vorstellen können, doch schaue ich heute erstaunt auf meine Entwicklung zurück, die ich zum größten Teil den Pfadfindern zu verdanken habe.

Nach der Meute kam ich in die Sippe mit anfangs 8 Jungs und einem Jugendlichen als Sippenführer (SiFü). Die Zeit in der Sippe hat mich besonders geprägt, da mein SiFü für mich die Rolle eines großen Bruders angenommen hat, der uns alles gezeigt und beigebracht hat, was man als Pfadfinder wissen und können muss. Außerdem hat er auf spielerische aber auch erzieherische Art die Sippenstunden geleitet, man konnte mit ihm über alles reden und Quatsch machen, sodass er große aufklärerische und pädagogische Arbeit geleistet hat! Danke an Torben!

Als unsere pubertäre Phase überstanden war und unser SiFü sein Studium begonnen hat, war unsere Jungs-Sippe auf sich allein gestellt. Dadurch sank die Aktivität und die Anwesenheit, der Schulabschluss rückte für uns auch näher und zwei übernahmen eine eigne Sippe, die ich heute stellvertretend mit leite. An diesem Punkt angekommen, es ging schneller als erwartet, steckte man nun selbst in der Rolle des Sippenführers und stellte fest, man ist selbst ein Vorbild für die Jungs geworden. 2015 war ich zwar schon stellvertretender Stammesführer gewesen, doch lernt man erst durch eine eigene Sippe die Verantwortung richtig kennen. Durch das Wissen, wie viel Verantwortung man trägt, gibt man sich automatisch viel Mühe, diesen Job genauso gut zu machen, wie es mein SiFü damals gemacht hat, also wird er auch ohne Anwesenheit weiter ein Vorbild sein.

Die Betrachtung der eigenen Entwicklung in den letzten Jahren ist faszinierend! Ich hab mit jungen Leuten meines Alters aus ganz Deutschland Kontakte geknüpft. Während der Schule oder des Abiturs waren die Pfadis der beste Ausgleich, den ich mir vorstellen konnte, der Kopf wird komplett frei von Sorgen und Stress! Welches Hobby kann so vielseitig, lehrreich und gleichzeitig lustig sein? Von vielen Erwachsenen hört man: „Sowas hätte mir damals auch Spaß gemacht!“ oder: „Ich war in meiner Jugend auch mal Pfadfinder, das war die erlebnisreichste Zeit meines Lebens!“ Auch ich kann guten Gewissens sagen, dass die Pfadfinder das Beste sind, was mir passieren konnte!

Gut Pfad!

Pascal Gülich