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Hüttenfahrt im Winter 2026 nach Hohegeis

Unsere Sippe, die Turmfalken, war gemeinsam mit unserem Stamm MaLuKi auf Hüttenfahrt.

Am ersten Tag stand zunächst eine dreistündige Busfahrt an. Nach Ankunft in der Unterkunft klärten wir erst einmal alle organisatorischen Dinge. Zum Abendessen gab es Nudeln – nach der langen Fahrt genau das Richtige! Anschließend machten wir noch eine kleine Andacht und gingen danach müde, aber zufrieden schlafen.Das hat extrem viel Spaß gemacht!

Am zweiten Tag frühstückten wir gemeinsam, bevor wir zu einer riesigen und steilen Rodelpiste aufbrachen. Das Hochziehen war am Anfang sehr anstrengend, aber nachdem wir dann eine Flatrate für den Lift ausgehandelt hatten, gings und so konnten wir ganz viel Rodeln. Das hat extrem viel Spaß gemacht!
Nach den Wraps zum Mittagessen war Pause und dann Abzeichen annähen und Liederbücher zuammenstellen. Später bereiteten wir als Sippe das Abendessen für alle zu. Es gab Milchreis, der bei Enno leider nicht ganz so gut gelungen ist – aber lustig war es trotzdem. Nach dem Abendessen machten wir noch eine spannende Nachtwanderung mit Fackeln durch den Tiefschnee. Später sangen wir und spielten drei Runden „Killerhai“ und hatten dabei richtig gute Laune.

Am dritten Tag haben wir erstmal länger geschlafen und hatten dann freie Zeit zum Rodeln, Singen, Spielen – jede:r wie er oder sie wollte. NAch einem frühen Mittagessen konnten wir dann zwischen einem Besuch im Bergwerk „Rabensteiner Höhle“ und der Tropfsteinhöhle „Baumannshöhle“ wählen. Beides war sehr beeindruckend und ein echtes Erlebnis. Am Abend freuten sich alle über einen leckeren Nudelauflauf und im Anschluß spielten wir ein tolles Krimispiel, das sich die FSJlerin vom Stift ausgedacht hatte.

Am vierten Tag standen verschiedene Workshops zur Auswahl, zum Beispiel Löten, Halstuchringe basteln, Liederbücher bemalen oder Kerzen gießen. Danach gingen wir noch einmal rodeln und nutzten unseren letzten vollen Tag richtig aus. Als wir dann durchgefroren wieder rein kamen, gab es für alle Waffeln satt.
Und wie immer gabs am letzten Abend Tschai und Kekse, viele Spiele und Lieder und jede Sippe führte einen (oder zwei) Sketch(e) auf.

Die Abreise bedeutete schließlich wieder eine lange Busfahrt nach Hause.

Insgesamt war es eine sehr schöne Hüttenfahrt, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden.

Nils von den Turmfalken

Fotos folgen

Winterabenteuer im Harz

Rund 40 Jugendliche und Kinder ab 9 Jahren der Christlichen Pfadfinder des Stammes Martin Luther King, Wunstorf (CPD e.V.) verbrachten ihre Zeugnisferien in der winterlichen Berglandschaft des Oberharzes. Fünf Tage lang erlebten sie Abenteuer, Gemeinschaft und Natur in Oderbrück.

Nach einer langen Anreise mit Bahn und Bus erreichten die Pfadfinder am späten Abend das tief verschneite Waldhaus Oderbrück. Dank der Vorausfahrenden wartete bereits ein warmes Abendessen, und die Zimmer waren schnell bezogen.

Jeder Tag begann mit Frühsport und einer Morgenandacht, bevor das winterliche Programm startete. Am Samstag stand Schlittenfahren am Oderteich auf dem Plan – kalte Hände und nasse Kleidung inklusive, aber der Spaß überwog bei Weitem.

Zum Starten des Videos: Ton an und anklicken 🙂

Am Nachmittag tauchten die Teilnehmer in die Welt der Sterne ein. Während die jüngeren Wölflinge dann am Abend eine Feierstunde im Wald erlebten, fuhren die älteren Pfadfinder zur Sternwarte St. Andreasberg. Nach einem sehr interessanten Vortrag über die Internationale Raumstation (ISS), gespickt mit vielen internen Details, ging es raus in die Eiseskälte. Unter sternenklarem Himmel bestaunten sie durch riesige Teleskope Planeten wie Jupiter mit seinen Monden und den Staubbändern, Saturn mit Ring und den Orion-Nebel – ein sehr eindrucksvolles Erlebnis.

Auch abseits des Schnees gab es viel zu entdecken: Die Kinder bastelten mit viel Ausdauer Harzhexen und Waldgeister aus Tannenzapfen und Filz, schöpften Papier und zogen Kerzen. Doch am Nachmittag zog es alle wieder hinaus zum Rodeln – denn wann gibt es noch so viel echten Schnee?

Ein wichtiger Bestandteil des Hüttenlebens war auch die Selbstversorgung. In Gruppen wurde gekocht, gedeckt und abgewaschen – eine Gemeinschaftsleistung, die wie selbstverständlich funktionierte.

Am Montag führte ein Ausflug in die Grube Samson, ein historisches Erzbergwerk, die Pfadfinder tief unter Tage. Nach der spannenden Führung schmeckten die frischen Waffeln bei Rückkehr ins Waldhaus Oderbrück umso besser.

Die Abende waren gefüllt mit Spielen, Singen, Tschai und fröhlichem Beisammensein. Ein besonderes Erlebnis war die Kreuzpfadfinderaufnahme (Stand für erwachsene christliche Pfadfinder), die in verschneiter Nacht unter funkelndem Sternenhimmel im Fackelschein stattfand.

Schon jetzt steht fest: Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Winterlager geben. Die Suche nach einer passenden Hütte läuft bereits, denn alle sind sich einig – sie wollen wieder dabei sein!

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