Kategorie: Fahrten und Lager (Seite 2 von 5)

Sommerfahrt Fränkische Schweiz

In diesem Sommer machten die PfadfinderInnen unseres Stammes eine ereignisreiche Sommerfahrt in der wunderschönen Landschaft der fränkischen Schweiz.

Lena wanderte (mit Unterstützung von Tona) mit ihren Schleiereulen von Pegnitz über Pottenstein nach Ebermannstadt. Dabei ging es über die Felsen des Jägersteigs zur Teufelshöhle, durch verwunschene Pfade zur Basilika Gössweinstein, zur Jungpfadfinderaufnahmeauf die Ruine Neideck und zum Zeltplatz der RoyalRanger in Ebermannstadt. 

Die 7 Jungs der Sturmmöwen und Turmfalken wanderten mit Ole, Flo und Tessa von Pretzfeld aus durchs malerische Aufseßtal nach Ebermannstadt. Nudeln kochen hoch über Heiligenstadt, Besuch der Stauffenberger auf Schloss Greifenstein und ein kulinarischer Ausflug in einen traditionellen fränkischen Biergarten, prägten ihre Tage.

Anke, Jenny und Malte schlugen direkt ihre Kohte auf dem Zeltplatz der Fürther Pfadis im Affaltertal auf und unternahmen von dort aus Tagestouren mit einer Übernachtung auf der Ruine Neideck.

Nach 7 Tagen trafen dann auch Volker, Cornelia, Jakob und alle anderen auf dem Lagerplatz ein und verlebten noch 4 tolle Tage mit Kanutour, Höhlenbesichtigung, Bogenschießen und stimmungsvollen Lagerfeuerrunden umgeben von tanzenden Glühwürmchen.

„Die Sommerfahrt in den Ferien war wie immer Klasse. Wir haben in der ersten Kirche ganz viele Snacks wie Kekse und Äpfel bekommen. In einer anderen Stadt haben wir tatsächlich nur eine Eisdiele gefunden, obwohl Cornelia meinte es gibt dort 100. In der selben Stadt hat ein Mann aus der Kirche in der wir geschlafen haben gesagt, dass er unsere Rucksäcke zur Kirche fährt und wir hatten total Panik und haben uns sein Kennzeichen aufgeschrieben, falls er die Rucksäcke klaut.“

 

„Anna aus unserer Sippe wurde auf der Ruine Neideck als Jungpfadfinderin aufgenommen und auf dem Rückweg von der Ruine hat Tona sich die Bänder im Fuß angerissen, weil sie einen auf seriösen Reiseführer machen wollte.“

Tona: „Ich bin einfach zu alt für so’n Scheiß.“

“ Wir sind viel gewandert und haben in einer Stadt Kartoffeltausch gespielt (ein Spiel bei dem man einen Gegenstand immer weiter tauschen muss), wo wir auf Menschen getroffen sind, die kein Deutsch konnten und die ganze Zeit mit einer Übersetzungsapp da standen und dachten, dass wir etwas fordern. Außerdem sind wir durch eine große Schlucht gelaufen und waren in vielen Höhlen.“

“ In der einen Stadt waren wir 4 mal an einem Tag im selben Supermarkt, weil wir immer etwas vergessen hatten und an einem anderen Tag waren wir in einer Hütte, die voll nach Alkohol roch und einem sehr „interessanten“ Kalender, wo es eine super süße und zutrauliche Katze und einen Mann mit 4 Hunden gab. „

„Am letzten Tag, an dem wir unterwegs waren, haben wir bei einem richtig leckeren Bäcker gefrühstückt und uns dann mit der Jungsgruppe getroffen, um zusammen zum Lagerplatz im Affaltertal zu laufen.“

„Auf dem Lagerplatz waren wir dann im strömenden Regen Kanu fahren, später kam aber wieder die Sonne raus, da waren wir nur noch nass weil das Boot voller Wasser war.
Und wir waren Bogenschießen, was beides super viel Spaß gemacht hat und die Quelle, von der wir Wasser holen waren, war ganz unten in einer Art Schlucht, das war echte abenteuerlich da runter und super anstrengend mit den vollen Wasserkanistern wieder rauf zu Klettern.“

Winterabenteuer im Harz

Rund 40 Jugendliche und Kinder ab 9 Jahren der Christlichen Pfadfinder des Stammes Martin Luther King, Wunstorf (CPD e.V.) verbrachten ihre Zeugnisferien in der winterlichen Berglandschaft des Oberharzes. Fünf Tage lang erlebten sie Abenteuer, Gemeinschaft und Natur in Oderbrück.

Nach einer langen Anreise mit Bahn und Bus erreichten die Pfadfinder am späten Abend das tief verschneite Waldhaus Oderbrück. Dank der Vorausfahrenden wartete bereits ein warmes Abendessen, und die Zimmer waren schnell bezogen.

Jeder Tag begann mit Frühsport und einer Morgenandacht, bevor das winterliche Programm startete. Am Samstag stand Schlittenfahren am Oderteich auf dem Plan – kalte Hände und nasse Kleidung inklusive, aber der Spaß überwog bei Weitem.

Zum Starten des Videos: Ton an und anklicken 🙂

Am Nachmittag tauchten die Teilnehmer in die Welt der Sterne ein. Während die jüngeren Wölflinge dann am Abend eine Feierstunde im Wald erlebten, fuhren die älteren Pfadfinder zur Sternwarte St. Andreasberg. Nach einem sehr interessanten Vortrag über die Internationale Raumstation (ISS), gespickt mit vielen internen Details, ging es raus in die Eiseskälte. Unter sternenklarem Himmel bestaunten sie durch riesige Teleskope Planeten wie Jupiter mit seinen Monden und den Staubbändern, Saturn mit Ring und den Orion-Nebel – ein sehr eindrucksvolles Erlebnis.

Auch abseits des Schnees gab es viel zu entdecken: Die Kinder bastelten mit viel Ausdauer Harzhexen und Waldgeister aus Tannenzapfen und Filz, schöpften Papier und zogen Kerzen. Doch am Nachmittag zog es alle wieder hinaus zum Rodeln – denn wann gibt es noch so viel echten Schnee?

Ein wichtiger Bestandteil des Hüttenlebens war auch die Selbstversorgung. In Gruppen wurde gekocht, gedeckt und abgewaschen – eine Gemeinschaftsleistung, die wie selbstverständlich funktionierte.

Am Montag führte ein Ausflug in die Grube Samson, ein historisches Erzbergwerk, die Pfadfinder tief unter Tage. Nach der spannenden Führung schmeckten die frischen Waffeln bei Rückkehr ins Waldhaus Oderbrück umso besser.

Die Abende waren gefüllt mit Spielen, Singen, Tschai und fröhlichem Beisammensein. Ein besonderes Erlebnis war die Kreuzpfadfinderaufnahme (Stand für erwachsene christliche Pfadfinder), die in verschneiter Nacht unter funkelndem Sternenhimmel im Fackelschein stattfand.

Schon jetzt steht fest: Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Winterlager geben. Die Suche nach einer passenden Hütte läuft bereits, denn alle sind sich einig – sie wollen wieder dabei sein!

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