Vom 22.-26. Mai 2026 haben die Gaue Flutwidde und Calenberg ein gemeinsames Pfingstlager in der Wedemark gemacht. Wir MaLuKis waren als größte Gruppe mit über 35 Pfadis dabei – knapp mehr als die Irina Sendler aus Bissendorf, die als Stammesaufgabe bei diesem Lager total hervorragend die gesamte Vogtei und Infrastruktur geplant hatten. Insgesamt waren etwa 200 Pfadis zusammengekommen zum Bauen, Spielen, Singen und einfach gemeinsame Zeit verbringen. So gab es einen Lagergottesdienst, ein Geländespiel, einen Ständetag und einen Gildentag. Abends gab es Aufnahmen, Stammesabende und natürlich die Stammesaufnahme der „Sendlers“.
Und zum ersten Mal haben wir auch unseren portablen Pizzaofen ausprobiert – mit Mega-Erfolg, denn der ganze Gau Calenberg konnte sich an dem Abend über Pizza aus dem Steinofen freuen.
Trotz der heißen Temperaturen hatten alle viel Spass und wir freuen uns schon auf das nächste Lager: unser alle 4 Jahre stattfindendes Bundeslager mit über 1.200 Pfadis aus ganz Deutschland. Dafür war dies schonmal eine sehr gute „Probe“ und wir danken allen OrganisatorInnen und vor allem auch der Küche für ein tolles Lager!
Unsere Sippe, die Turmfalken, war gemeinsam mit unserem Stamm MaLuKi auf Hüttenfahrt.
Am ersten Tag stand zunächst eine dreistündige Busfahrt an. Nach Ankunft in der Unterkunft klärten wir erst einmal alle organisatorischen Dinge. Zum Abendessen gab es Nudeln – nach der langen Fahrt genau das Richtige! Anschließend machten wir noch eine kleine Andacht und gingen danach müde, aber zufrieden schlafen.Das hat extrem viel Spaß gemacht!
Am zweiten Tag frühstückten wir gemeinsam, bevor wir zu einer riesigen und steilen Rodelpiste aufbrachen. Das Hochziehen war am Anfang sehr anstrengend, aber nachdem wir dann eine Flatrate für den Lift ausgehandelt hatten, gings und so konnten wir ganz viel Rodeln. Das hat extrem viel Spaß gemacht! Nach den Wraps zum Mittagessen war Pause und dann Abzeichen annähen und Liederbücher zuammenstellen. Später bereiteten wir als Sippe das Abendessen für alle zu. Es gab Milchreis, der bei Enno leider nicht ganz so gut gelungen ist – aber lustig war es trotzdem. Nach dem Abendessen machten wir noch eine spannende Nachtwanderung mit Fackeln durch den Tiefschnee. Später sangen wir und spielten drei Runden „Killerhai“ und hatten dabei richtig gute Laune.
Am dritten Tag haben wir erstmal länger geschlafen und hatten dann freie Zeit zum Rodeln, Singen, Spielen – jede:r wie er oder sie wollte. NAch einem frühen Mittagessen konnten wir dann zwischen einem Besuch im Bergwerk „Rabensteiner Höhle“ und der Tropfsteinhöhle „Baumannshöhle“ wählen. Beides war sehr beeindruckend und ein echtes Erlebnis. Am Abend freuten sich alle über einen leckeren Nudelauflauf und im Anschluß spielten wir ein tolles Krimispiel, das sich die FSJlerin vom Stift ausgedacht hatte.
Am vierten Tag standen verschiedene Workshops zur Auswahl, zum Beispiel Löten, Halstuchringe basteln, Liederbücher bemalen oder Kerzen gießen. Danach gingen wir noch einmal rodeln und nutzten unseren letzten vollen Tag richtig aus. Als wir dann durchgefroren wieder rein kamen, gab es für alle Waffeln satt. Und wie immer gabs am letzten Abend Tschai und Kekse, viele Spiele und Lieder und jede Sippe führte einen (oder zwei) Sketch(e) auf.
Die Abreise bedeutete schließlich wieder eine lange Busfahrt nach Hause.
Insgesamt war es eine sehr schöne Hüttenfahrt, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden.